
„Das lief fast schon zu gut. Vor allem die Chancenverwertung war besser als in der Hinrunde“, sagte Trainer Marco März nach der starken Vorstellung seiner Schützlinge. Unverkennbar, dass sich die Systemumstellung lohnen könnte. Denn während der FCS bislang im 4:5:1 agierte, soll nun ein 4:4:2 mit der Doppelsechs Frank Jäger/Paul Graf Erfolg bringen.
Im Sturm vertraut März auf Sebastian Schmeer und Tobias Oliev, die einmal mehr blindes Verständnis zeigten. Während Oliev wegen einer Fersenverletzung angeschlagen ist, war Schmeer der überragende Mann gegen Vellmar. Seine Ecke führte zum 1:0 durch Dominik Pretz (11.). Auch beim 3:1 durch einen Doppelpass mit Graf leistete der 23-Jährige die Vorarbeit. Beim 2:0 verwertete Schmeer einen Zuckerpass von Andre Meier in die Schnittstelle der Viererkette (36.), der Schlusspunkt zum 5:1 durch einen pfiffigen Freistoß war ihm außerdem vergönnt (81.). Ebenfalls ein zweites Tor gelang Pretz, der beim 4:1 zwei Vellmarer stehen ließ (66.).
Da störte das zwischenzeitliche 2:1, das Amando Aust nach toller Vorarbeit von Marvin Kuhn und Tobias Bredow gelang, wenig. Denn die Hintermannschaft stand gut, wenngleich anzumerken war, dass der FCS zuvor schon dreimal testen konnte und Vellmar hauptsächlich Lauftraining absolvierte.
Mit Robert Garwardt und Florian Wiederhold (beide Zerrung) fehlten zwei Akteure, die neben den eingewechselten Spielern für die Startelf am Samstag gegen Eschborn in Frage kommen. Weitgehend wird das Team beginnen, welches den OSC eiskalt abservierte und nach dem Schnee nun die nötigen Punkte im Abstiegskampf beiseite schaffen möchte
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