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Mitgliederversammlung 2024 - OSC Vellmar investiert in die Zukunft

Wahrscheinlich lag es an den hochsommerlichen Temperaturen, dass zur diesjährigen Mitgliederversammlung des Obervellmarer-Sport-Clubs OSC Vellmar nicht so viele Mitglieder gekommen waren, wie in den vergangenen Jahren. Trotzdem freute sich Vereinsvorsitzender Roland Tölle, dass immerhin mehr als sechzig Teilnehmer gekommen waren.
In Abänderung der Tagesordnung wurde zunächst erst einmal eine neue Personalie bekannt gegeben. Für den seit längerem erkrankten Schriftführer Dirk Engels übernimmt ab sofort Nadine Rühl die Funktion der Schriftführerin. Sie wurde von der Versammlung einstimmig berufen.

Bei den Berichten aus den einzelnen Abteilungen zeichnete sich ein durchaus positives Bild ab.
Beinahe überall wurden neue Mitglieder aufgenommen und sogar Wartelisten angelegt, weil die Kapazitäten derzeit erschöpft sind. Mit einer Vielzahl von sportlichen Leistungen brachten die Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter zum Ausdruck, dass ein attraktives sportliches Angebot auch auf entsprechende Nachfrage stößt.

Beim Bericht des Vereinsvorsitzenden wurde schnell klar, dass der Obervellmarer Traditionsverein insgesamt auf einem guten Weg ist. „Die Entwicklung der Mitgliederzahlen zeigt erfreulicherweise wieder einen moderaten Aufwärtstrend. Wir haben dem Landessportbund zum Jahresbeginn über 2.000 Mitglieder melden können. Hinzu kommen noch rund 100 Mitglieder unserer Reha-Abteilung“, sagte Tölle.
Die Anziehungskraft des von uns überwiegend ehrenamtlich organisierten Sports sei ungebrochen und somit ein wichtiges und unverzichtbares Bindeglied für eine funktionierende Zivilgesellschaft. „Wir sind aber aufgefordert, an der Attraktivität unseres Vereins und den Angeboten weiter zu arbeiten. Wir brauchen stabile Mitgliederzahlen von mindesten 2.000 Mitgliedern um unsere Verpflichtungen bei gleichzeitiger Beitragsstabilität auch langfristig erfüllen zu können.“

Über Jahre hinweg hat der Vorstand des OSC-Vellmar mit mutigen und richtungsweisenden Entscheidungen dafür gesorgt, dass der Verein eine gewisse Autonomie von kommunalen Sporteinrichtungen erlangt hat. Der Verein ist mit einem eigenen Clubhaus, einem Trainingscenter aber auch mit der Stockalm und einen Inlinehockey-Anlage in einer besonderen und damit komfortableren Situation, als alle anderen Vellmarer Sportvereine.

Das ehemalige Schützenhaus soll künftig zur Trainingsstätte des OSC umgebaut werden.
Das ehemalige Schützenhaus soll künftig zur Trainingsstätte des OSC umgebaut werden.
Foto: W. B.

„Jetzt steht wieder eine neue Herausforderung vor uns“, erklärte Tölle. Nachdem sich der Schützenverein Obervellmar 1924 im vergangenen Jahr aufgelöst hat, steht auch das Schützenhaus in der Heckershäuser Straße leer. Ich bin stolz darauf, dass es gelungen ist, Bürgermeister Manfred Ludewig und den Magistrat der Stadt Vellmar davon zu überzeugen, diese leerstehende Immobilie mit dem gesamten Gebäudekomplex dem Obervellmarer Sport-Club anzuvertrauen.“

Das Gebäude soll nach Vorstellungen des Vereins soweit ertüchtigt werden, dass dort ein qualifizierter Übungsbetrieb stattfinden kann. Allerding muss der Verein nach vorläufigen Schätzungen rund 80.000 Euro aufbringen. „Das alles ohne weitere Kreditaufnahme oder Beitragsanpassungen“, stellt Vereinsvorsitzender Roland Tölle in Aussicht.

Das diese neuerliche Investition durchaus realistisch sei kann, untermauerte auch Hauptkassierer Peter Holderith mit seinem Kassenbericht. „Für weitere Investitionen, insbesondere im Hinblick auf die Umbauarbeiten am ehemaligen Schützenhaus, sind wir vorbereitet und gut gerüstet. So können wir schon heute die sportlichen Weichen für unsere mehr als 2.000 Mitglieder, darunter allein 757 Kinder und Jugendliche, für die Zukunft stellen.“

Veröffentlicht: 01.07.2024

© OSC Vellmar e.V.
Datum des Ausdrucks: 14.07.2024