Geht da noch was?
1. Herren in Naumburg
Naumburg, für uns immer ein schwieriges Pflaster. Es ist 14 Uhr 05 und das Duell dauert bereits über 3 1/2 Stunden und im Schlußdoppel steht es nach Sätzen 2:2. Spannung pur. Der fünfte Satz entscheidet also. 11:7 OSC. Thomas Sander/ Mario Töpfer gewinnen 3:2 und das rettet einen Punkt. Aber warum ist es überhaupt soweit gekommen? Es hat doch alles so gut begonnen: Verlaß wie immer auf unser Doppel 1 Sander/Töpfer und das Doppel 2 gewann überraschenderweise mit 3:2. Freude bei Gerold Beer/Mario Weindel, denn gegen das gegnerische Doppel 1 ist es immer besonders schwer. Doppel 3 neu formiert mir Reinhard Gehrke/Ingo Möller verloren. Spielstand 2:1. Im vorderen Paarkreuz ging es mit Niederlage ( Mario Töpfer) und Sieg ( Thomas Sander ) zum 3:2 weiter. Jetzt hätte es einfacher werden können. Leider verlor Mario Weindel nach deutlicher 2:0 Satzführung ( die Matchbälle im dritten Satz konnte er nicht verwandeln), währenddessen Gerold Beer sicher mit 3:1 Sätzen. Spielstand 4:3 statt 5:2.. Im hinteren Paarkreuz hatten sowohl Reinhard Gehrke als auch Ingo Möller gegen sehr junge Gegenspieler nichts zu bestellen. Erstmals Rückstand 4:5. Im Überkreuzvergleich der Paarkreuze ging es jetzt umgekehrt weiter. Mario Töpfer trug sich in die Siegerliste ein und Thomas Sander unterlag überraschenderweise. Neuer Spielstand 5:6. Mario Weindel glich mit einem überzeugenden 3:0 Satzerfolg seine Bilanz aus. Und weil Gerold Beer leider mit knappen Sätzen unterlag, stand es gegen den Tabellenletzten 6:7 und es sah wirklich nicht gut aus. Jetzt ruhen die Hoffnungen auf Reinhard Gehrke. Die Hoffnung war vergebens und mit einem 6:8 Rückstand steht das OSC Sextett mit dem Rücken zur Wand. Doch die Rechnung haben sie ohne Ingo Möller gemacht. In letzter Zeit nicht vom Erfolg verwöhnt, schaffte er es, sein erstes Einzel für den OSC einzufahren, und das ausgerechnet in dem so wichtigen Spiel. Und das war Gold wert, denn mit dem Schlußdoppelerfolg wurde wenigstens noch ein Punkt gerettet. 8:8 . Immer noch besser als verloren.
2. Herren gegen Tabellendritten Eschenstruth kurz vor Sensation
Wenn Du 7:9 verlierst, dann hinterfragst Du natürlich, warum es nicht mindestens zu einem Unentschieden gereicht hat. Natürlich lag das OSC Sextett 4:8 zurück, um dann Punkt für Punkt aufzuholen. Das Schlußdoppel war dann chancenlos. Also ist es vorher geschehen. Und zwar in den Eingangsdoppeln: Friedhelm Mänz/Ingo Möller konnten im fünften Satz keinen Sieg einfahren, der wichtig gewesen wäre, weil eben Marius Jaworski/Christoph Leurle deutlich gewinnen konnte. 1:2 statt bei 2:1. bei gleichzeitiger Niederlage von Friedhelm Nentwich/Thorsten Schild. Mit entscheidend war auch, dass das vordere Paarkreuz mit Friedhelm Mänz und Ingo Möller relativ chancenlos war. Dies wurde von dem hinteren Paarkreuz mit dem wieder erstarkten Marius Jaworski und dem nach wie vor sich stetig steigernden Christoph Leurle mit je zwei Einzelerfolgen ausgebügelt. Das mittlere Paarkreuz mit Friedhelm Nentwich und Thorsten Schild spielte in den Einzelbilanzen ausgeglichen, wobei insbesondere Thorsten nach langer Spielpause mit einem Sieg überraschen konnte. Schade, dass die Doppelschwäche letztendlich ein Unentschieden verhinderte. Trotz allem aber ein kleiner Achtungserfolg... Der läßt für die nächsten Aufgaben hoffen.
3. Herren in Sielen 8:2 Erfolg
In Sielen mußt Du siegen, dachten sich die "Vier" vom OSC. Dr. Heinrich Fink/Thomas Schiewe machten es im Eröffnungsdoppel besonders spannend und gewannen erst in der Verlängerung des 5. Satzes. Etwas schneller ging es bei Andreas Walendy/Rainer Vollgraff und schwupps: es stand 2:0 für den OSC. In der Folge der Einzel brauchte dann Dr. Heinrich Fink den besonderen Trost der Mannschaft, denn er konnte seine zwei Einzel nicht siegreich gestalten. Andreas Walendy, Rainer Vollgraff und Thomas Schiewe waren in blendender Spiellaune und ließen den jeweiligen Gegnern keine Chance. 3 Spieler mit je zwei Einzelerfolgen ergibt in der Zusammenfassung mit den Doppeln einen klaren 8:2 Erfolg. Prima
2. Herren mit Punkteteilung
C & B, das sind die überragenden Spieler im ach so wichtigen Spiel in Harleshausen gewesen, denn sie sorgten für immerhin 6 von 8 Punkten. Gemeint sind Christoph Leurle und Björn Wicke. Zunächst einmal mußte das dezimierte OSC Sextett ( Thomas Stenzel fällt verletzungsbedingt aus) mit einer für uns völlig ungewohnten Spielsituation fertig werden, denn es wurde wegen der knappen verfügbaren Hallenzeit an 3 Tischen zeitgleich gespielt. Dies bedeutet, dass kaum Pausen für einige Spieler, ständiger Schiedsrichtereinsatz und kaum Coaching möglich war. Trotzdem kamen wir gut aus den Startlöchern. Doppelsiege von Friedhelm Mänz/Christoph Leurle und Friedhelm Nentwich/Björn Wicke bescherten uns eine 2:1 Führung, die von Friedhelm Mänz, Christoph Leurle und Friedhelm Nentwich in eine 5:2 Führung umgemünzt wurde. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits einen Pechvogel: Ingo Möller. Ingo hatte in äußerst knappen Sätzen durchaus einen Sieg auf dem Schläger. Und dieses Pech sollte sich für ihn in seinem zweiten Einzel fortsetzen, denn er unterlag trotz einiger Führungen auch dieses Einzel im fünften Satz. Leider mußten die beiden Friedhelm's anschließend empfindliche Niederlagen einstecken und ließen den Gegner wieder herankommen. Doch dieses Mißgeschick bügelten Christoph Leurle und ein, man muß es mal so deutlich sagen, überragender Björn Wicke wieder aus. Gerade das zweite Einzel von Björn bescherte uns den so wichtigen 8. Punkt. Zuvor hatte ein sich uneigennützig zur Verfügung stellender und vom Abendessen kommender Thomas Schiewe trotz guter spielerischer Ansätze gegen seine Kontrahenten keine Siegmöglichkeit. Dies war von uns auch nicht erwartet worden. Danke für Deinen Einsatz. Das Schlußdoppel Friedhelm Mänz/Christoph Leurle hätte alles vergolden können, doch ein starkes Gastgeberdoppel verhinderte dies und so begnügten wir uns im Kellerduell mit einem Unentschieden, was letztendlich immer noch Hoffnungen auf den Relegationsplatz offen läßt.

