Glück und Pech
2. Herren nach 3 stündigem Kampf 3:9 gegen Ihringshausen verloren
Das war trotz der Niederlage eine sehr ansprechende Leistung der 2. Mannschaft, denn 21:30 Sätze unterstreichen, dass es in den Spielen eng zuging und letztendlich die entscheidenden Punkte auf der falschen Seite der Ergebnistafel landeten. So geschehen in den Doppeln. Kostprobe gefällig: Doppel 1 Stenzel/Mänz unterliegt im fünften 8:11, Doppel Jaworski/Nentwich unterliegt im fünften 7:11, Doppel Vollgraff/Schönefeld unterliegt im fünften 7:11. Das war der Knackpunkt. Trotzdem gab das OSC Sextett nicht auf. Überragend auf Vellmarer Seite Friedhelm Mänz mit zwei gewonnenen Einzeln und Thomas Stenzel gegen die gegnerische Nummer 2 mit einem klaren 3:1 Satzerfolg. Marius Jaworski hatte im ersten Einzel eine 1:3 Satzniederlage hinzunehmen um im zweiten Einzel gegen wesentlich höher eingeschätzten Manfred Glandien eines seiner besten Spiele zu bestreiten. Leider hatte der Gegner im fünften Satz dann doch die Nase mit 7:11 vorn. Friedhelm Nentwich hatte gegen besagten Gegner keine Chance; sein zweites Einzel zählte nicht mehr und stand auf des Messers Schneide. Danke, dass Rainer Vollgraff und Gerhard Schönefeld das Team komplettierten. Die unterschiedlichen Spielstile der Beiden brachten ihre Gegner teilweise zur Verzweiflung, wenn auch Beide ihre Einzel verloren. Gerhard Schönefeld unterlag nach großem kämpferischen Einsatz erst im fünften Satz mit 6:11 und Rainer Vollgraff mit seiner Noppe brachte den Gegner gehörig in's Schwitzen. Hier war mehr drin, trotzdem gegen einen sehr guten Gegner eine ansprechende Leistung.
1. Herren unglücklich in Martinhagen 9:7 verloren
Da war sicherlich mehr drin, denn zwei Spiele gingen erst im fünften Satz nach 10:7 bzw. 10:8 Führung trotzdem unglücklich erst in der Verlängerung verloren. Wer waren die Unglücksraben? Bereits in den Eingangsdoppeln zeigten Gerold Beer/Mario Weindel ein berauschendes Spiel, wurden aber nicht belohnt. Und Gerold Beer war es leider auch, der in einem seiner besten Saisonspiele die gegnerische Nr. 1 wirklich am Rand einer Niederlage hatte. Aber es sollte nicht sein. Schade, denn die ohne drei Stammspieler angetretende Mannschaft zeigte eine gute Leistung im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Den ersten Punkt holte das neuformierte Doppel 1 Thomas Sander/Friedhelm Mänz, währenddessen die eingesprungenen Thomas Stenzel mit Marius Jaworski ihr Doppel nicht gewinnen konnten. Das Geburtstagskind Thomas Sander brachte den OSC wieder heran und nach der unglücklichen Niederlage von Gerold war es das starke mittlere Paarkreuz mit Mario Weindel und Friedhelm Mänz, die das OSC Sextett in Front brachten. Leider konnten Thomas Stenzel und Marius Jaworski ihre Einzel nicht gewinnen, so dass sich die weitere Ausbeute auf die Einzel von Gerold Beer und die stark aufspielenden Mario Weindel und Friedhelm Mänz begrenzten. Mit einem 7:8 Rückstand ging es in das Schlußdoppel, in dem für Thomas Sander/Friedhelm Mänz nicht zu holen war. Abhaken und nach vorne gucken und den kranken Stammspielern Mario Töpfer, Reinhard Gehrke alles Gute.
3. Herren verliert in Wenigenhasungen 6:4
In der Aufstellung Dr. Heinrich Fink, Andreas Walendy, Rainer Vollgraff und Christoph Leurle trat unsere 3. Herren an und rechnete sich einen Sieg aus. Dass es anders kam, lag zum einen an der aktuellen Verunsicherung von Dr. Heinrich Fink und an dem von einer Verletzung etwas eingeschränkten Möglichkeiten von Rainer Vollgraff. Überzeugen konnte neben dem Doppel Vollgraff/ Walendy mit zwei souveränen Siegen der immer stärker aufspielende Christoph Leurle sowie mit einem Erfolg Andreas Walendy. Mit 4:4 Punkten steht die Mannschaft im gesicherten Mittelfeld.
Jugend 19 mit 7:3 gewonnen
Ohne zwei Stammspieler aber mit den unverwüstlichen Ben Jaworski und Linus Langer gelang dem "letzten" Aufgebot trotzdem ein deutlicher Sieg. Ein Doppel sowie die von jedem Spieler siegreichen je 3 Einzel zeigen die spielerische Überlegenheit. Der Lohn: Platz 2 der Tabelle.
Jugend 15 leider deutlich verloren
Zu ihrem ersten Einsatz überhaupt in einem Meisterschaftsspiel kam Anna-Sophia Hebold. Das war sicherlich sehr aufregend und trotz der großen Unterstützung ihrer zuschauenden Familie konnte sie leider nicht gewinnen. Gegen einen sehr spielstarken Gegner hatten auch die anderen Mitstreiterinnen Lena Gante, Lenja Ohm und Lilli Kachel nichts zu bestellen und hoffen in den nächsten Spielen auf bessere Ergebnisse.
2. Herren gegen SVH mit erstem Saisonerfolg 9:3
Im Abstiegsduell gelang dem OSC Sextett an heimischen Tischen ein deutlicher 9:3 Erfolg, der in erster Linie auf das Konto des diesmal stark aufspielenden Thomas Stenzel geht, der mit zwei klug herausgespielten Einzelerfolgen und dem Sieg im Doppel mit Friedhelm Mänz für 3 Punkte sorgte. Und genauso erfolgreich war mit 3 Punkten Marius Jaworski, der nun wieder an seine alte Stärke anknüpfte und mit Friedhelm Nentwich im Doppel erfolgreich war. Zu Beginn des Wettkampfes waren die Doppel hart umkämpft. Stenzel/Mänz 12:10 im fünften Satz, Jaworski/Nentwich 11:6 im fünften und was machten Thorsten Schild/ Andreas Walendy? Sie gaben leider im fünften Satz einen 8:2 Vorsprung noch aus der Hand. Mit einer 2:1 Führung im Rücken war der Sieg durch die zuvor erwähnten Einzelerfolge ungefährdet, zumal Friedhelm Nentwich diesmal im hinteren Paarkreuz souverän auftrat. Nicht ganz so souverän der nach langer Zeit ohne Training spielende Thorsten Schild; hier ist noch Luft nach oben. Aber Andreas Walendy stellt in einem wichtigen Spiel zum 7:2 die Weichen endgültig auf Sieg und zur Freude aller holte Marius den wichtigen 9. Punkt. Mal sehen was die weiteren Spiele bringen.
3. Herren gewinnt 6:4
Das war ein Arbeitssieg, denn nach dem 3:4 Rückstand gelangen in der Folge drei Einzelerfolge von Andreas Walendy, Rainer Vollgraff und Thomas Schiewe und die sicherten den nicht mehr für möglichen gehaltenen 6:4 Sieg. Zuvor hatten die tapferen "4" doch einige Niederlagen zu verdauen. Dr. Heinrich Fink/Thomas Schiewe unterlagen im fünften Satz; besser machten es Rainer Vollgraff/Andreas Walendy und so stand es 1:1. Die folgenden Niederlagen bügelten Rainer und Thomas wieder aus. In einem spannenden Spiel unterlag Dr. Heinrich Fink und es sah etwas düster aus. Aber keiner hatte dann den Siegeszug auf der Rechnung. Gut gemacht und Glück gehabt.

