knappe Ergebnisse
1.Herren unterliegt in Grebenstein
Normalerweise kalkuliert man gegen den Tabellenzweiten eine deutliche Niederlage ein; keiner rechnet aber damit, dass unser Gastgeber ohne die ersten drei Spitzenspieler antritt und weil auch im OSC Sextett die Grippewelle Einzug gehalten hat und auch wir auf zwei Spieler verzichten mußten, kam es sozusagen zu einem gemischten Berziksklassen/Kreisliga-Spieler Duell. Bester Spieler auf OSC-Seite war ohne Zweifel der "eingeflogene" Thomas Sander, der, quasi vom Rollfeld kommend, seine Einzel souverän gewann und mit Friedhelm Mänz auch das Eingangsdoppel erfolgreich gestaltete. Nachdem Gerold Beer im vorderen Paarkreuz in seinem zweiten Einzel wieder seine "alten" Qualitäten zeigte und siegreich blieb, den OSC damit auf 5:6 heranbrachte, lag es jetzt am mittleren Paarkreuz, wichtige Punkte zu sammeln. Leider hatten an diesem Abend weder Reinhard Gehrke noch Oliver Grüning das nötige Glück gegen starke Kontrahenten und unterlagen, besonders Oli ein Spiel 13:15 im fünften Satz , denkbar knapp. Thomas Stenzel hatte sein erstes Einzel durch eine taktische Meisterleistung gegen einen Abwehrspieler souverän gewonnen, konnte aber diesen Schwung im letzten Einzel gegen einen starken Angriffsspieler nicht mehr mitnehmen, obwohl Friedhelm Mänz durch einen knappen 3:2 Einzelerfolg nach 0:2 Rückstand zuvor den 6.Punkt eingefahren hatte. Und schon war die Niederlage mit 6:9 besiegelt.Jetzt gilt es in den noch offenen zwei Spielen, möglichst wieder mit den beiden "Mario's" wichtige Siege gegen punktgleiche Mannschaften zu holen.
Jugend 19
Die auf einer Erfolgswelle schwimmenden "Jungs" waren auch in Niestetal nicht aufzuhalten . 10:0 Siege , 30:1 Sätze, Tabellenführung verteidigt, was willst Du mehr? Die Mannschaft mit Mannschaftsführer Ben Jaworski, Linus Langer, Florian Schmidt und Fabian Schenk hatten trotz des für Schulkinder frühen Spielbeginns am Samstagmorgen alles im Griff. Schlafmützen sehen anders aus...
Jugend 15
Ebenfalls früh unterwegs waren unsere jungen Damen, verstärkt mit Herrn Wang,Lai, allerdings gegen den Tabellenführer. Auch hier hatte die Grippewelle erbarmungslos zugeschlagen und so traten wir nur zu Dritt an. Tapfer wehrten sich Luna Langer und Lilli Kachel und das es in einzelnen Spielen knapp zuging, zeigt das Satzverhältnis von 28:14. Das Eingangsdoppel Langer/Wang gewann im fünften Satz 13:11 und Wang.Lai war es, der mit dem Gewinn eines Einzels aufsteigende Form zeigte und den 2. Punkt holte.
2. Herren in Rothwesten 9:7 verloren
Knapper geht es wohl kaum, denn hier muß berücksichtigt werden, dass durch den Rothwestener unbezwingbaren Spitzenspieler ohnehin mit den Doppeln bereits 4 Punkte auf dem Konto des Gastgebers verbucht werden konnten. Daß das OSC -Sextett trotzdem so gut mithalten konnte, lag an mehreren Faktoren: Das äußerst effektive hintere Paarkreuz und das ausgeglichene vordere Paarkreuz. Aber was war geschehen? Die Eingangsdoppel gingen mit 1:2 an die Gastgeber; unseren Punkt holte das neuformierte Doppel Stenzel/Leurle. Friedhelm Mänz hielt die Mannschaft im Spiel doch unsere "Mitte" war vom Pech verfolgt. Während Thorsten Schild in einem wahren Geduldskrimi, fast schon zeitspiel verdächtig, im fünften Satz unterlag, hatte auch der wegen seiner Spätschicht unter Zeitdruck spielende Marius Jaworski mit 9:11 im fünften Satz kein Glück. Dann kam der bärenstarke Auftritt des hinteren Paarkreuzes, das mit Andreas Walendy und Christoph Leurle seine Gegenspieler deutlich in Schach hielt. Thomas Stenzel mit seinem Sieg gegen die Nr. 2 brachte uns auf 5:6 heran und wieder hatte das mittlere Paarkreuz trotz sehr großen kämpferischen Einsatzes das Nachsehen.Marius Jaworski 0:3 ( mußte zur Arbeit) , aber das Spiel von Thorsten war zum Haare ausraufen... Satz für Satz Dramatik, um dann äußerst unglücklich 13:15 zu verlieren. Damit war das Unentschieden futsch, denn Andreas Walendy und Christoph Leurle erfüllten mit zwei klaren Siegen, herausgespielt mit klugen Ballwechseln, die in sie gesetzten Erwartungen mit den Punkten 6 und 7. Jetzt lag es am Schlußdoppel, doch bei einer Gewinnerwartung von 20 % war dies unmöglich und die ,vorsichtig ausgedrückt, unverdiente Niederlage war besiegelt.

