Überraschung in Ehringen
1. Herren in Ehringen 8:8
Kleine Sensation in Ehringen. Schlußdoppel 3:1 gewonnen und damit noch einen Zähl-Punkt für die Tabelle geholt. Warum kleine Sensation? Zunächst muss erwähnt werden, dass sich Ehringen zu Beginn erheblich verstärkt hat und erstmals komplett antrat. Um so mehr überrascht der Gewinn des Schlußdoppels, das auf eine taktische Meisterleistung zu Beginn von Mario Weindel zurückgeht, der mit der Raffinesse eines mit allen Wassern gewaschenen Tischtennisspielers das zunächst gewonnene Aufschlagsrecht an den Gegner abgab, um damit das Recht, sich neu im Rückschlag stellen zu dürfen, erwarb. Dies sollte letztendlich den Ausschlag geben und Thomas Sander und er wuchsen förmlich über sich hinaus und belohnten sich mit 3:1 Sätzen zum Unentschieden. Überhaupt die Doppelbilanz, sonst eher keine Stärke auf OSC Seite, war der Garant für das Remis. Zu Beginn ließen Sander/Weindel im Eingangsdoppel keine Diskussion aufkommen und auch die immer stärker werdenden Grüning/Gehrke trumpften mit einer makellosen 3:0 Satzbilanz auf. Im vorderen Paarkreuz war gegen Jens Wiegand, letzte Saison war er noch in Menne (Nordrhein-Westfalen Liga ) aktiv, kein Kraut gewachsen, zumal auch die erstmals eingesetzte Nummer 2 auf Gastgeberseite auch kein Selbstläufer ist. Dies mußte Thomas Sander sehr schmerzlich feststellen, denn wer verliert schon gerne mit 12:10, 9:11, 10:12 und 10:12. Besser und in diesem Fall ein sehr wichtiger Zähler von dem immer besser werdenden "Taktikfuchs" Mario Weindel, wenn auch knapp im fünften Satz. Super Mario! Im mittleren Paarkreuz mit Gerold Beer und Oliver Grüning hielt die Einzelbilanz von jeweils 1:1 Siegen. Gerold kämpfte und rackerte seinen Gegner nieder, und zwar mit 14:12 im gefühlt unendlich lang dauernden Entscheidungssatz. Oliver machte es dagegen mit 3:0 Sätzen gegen den selben Gegner zur Freude des Schiedsrichters wesentlich schneller. Sehr souverän, Oli. Christoph Leurle und Reinhard Gehrke brachten den OSC mit zwei feinen Einzelsiegen zunächst aus einem 3:4 Rückstand mit 5:4 auf die Siegerstraße, doch Ehringen hielt dagegen. Beim zwischenzeitlichen Stand von 7:6 ging wieder das hintere Paarkreuz mit Reinhard Gehrke und Christoph Leurle an die Tische, doch es sollte trotz heftiger Gegenwehr kein Punkt gelingen und so sah man die Felle davon schwimmen. Doch keiner hatte die Rechnung mit unserem Doppel 1 gemacht. Alles in allem also ein gerechtes Unentschieden.
OSC in Breitenbach 3:9
Tags drauf ging es zum Meisterschaftsfavoriten nach Breitenbach. Sowohl nervlich als auch körperlich steckte das dramatische Duell mit Ehringen noch in den Köpfen und in den Knochen der Spieler. Einen klassischen Fehlstart verhinderte das gut eingespielte Doppel Grüning/Gehrke mit einem souveränen Sieg gegen das gegnerische Doppel 3, denn Sander/Weindel und Beer/Mänz waren in der nicht gerade warmen Halle chancenlos. Mit diesen Packungen im Rücken läßt sich nicht gut spielen. Im vorderen Paarkreuz sind Spiele gegen diese sehr starken Gastgeber nicht zu gewinnen. Thomas Sander und Mario Weindel gaben ihr Bestes, doch es reichte nicht, die gegnerischen Überspieler in Bedrängnis zu bringen. Ebenso erging es Oliver Grüning gegen die spielstarke Nummer 3. Die zwei weiteren Punkte gingen auf das Konto der Oldies Gerold Beer und Friedhelm Mänz. Beide bewiesen hohe Regelkunde mit Gespür für die Situation, denn als es im fünften Satz eng wurde, nahmen sie den erlaubten einmaligen Time-Out von 60 Sekunden, konzentrierten sich neu und gewannen mit 11:8 bzw. 11:9. Reinhard Gehrke hatte dann noch den Unglückspart, denn ein ebenso knappes Spiel verlor er knapp im fünften Satz . Dies war allerdings nicht spielentscheidend und so gilt es, in den 3 Partien bis zum Vorrundenschluß wichtige Zähler einzufahren.
OSC 4 gegen Ihringshausen 4:6
Da denkste, dass ein Superstart zum 2:0 in den Doppeln durch Schiewe/Schönefeld und Vollgraff/Unger reicht und dann das: Bis auf zwei weitere Einzelerfolge durch den spielhungrigen Herbert Unger, aktuell mit einer Gesamtbilanz von 10:4 in blendender Verfassung, gingen Thomas Schiewe, Rainer Vollgraff und Gerhard Schönefeld leer aus. Leider! So viel Pech und kein Glück hatte besonders Rainer Vollgraff im fünften Satz mit 15:17!! und Thomas Schiewe mit 9:11 im fünften. Das waren die Schlüsselspiele und so stand es statt 4:0 nur 2:2. Unglücklich spielte auch Gerhard Schönefeld mit zwei Misserfolgen jeweils im fünften Satz. Kopf hoch, es kommen wieder bessere Zeiten.
6. Herren gegen Simmershausen9:1
Schneller als ein Fussballspiel, nämlich in 88 Minuten , waren unsere Gäste untergegangen. 28:4 Sätze unterstreichen die Dominanz, denn fast alle Spiele gingen 3:0 für den gastgegenden OSC aus. Die 100 % glücklichen Spieler waren diesmal Wolfram Schmidt, Andreas Niemann und Jürgen Reibold. Jens Vogel gewann sein erstes Einzel souverän; verlor jedoch danach unglücklich. Daher immerhin zu 50 % glücklich.

