Highlight im Januar 2015!

Manchmal kommt es anders als man denkt. Der Anfang des Konzertes musste umgestaltet werden, weil ein kleiner Star die Bühne betrat. Helmut Rode hatte ihn zufällig vorher privat gehört und gesagt, das ist ein Knaller. Weihnachten war zwar vorbei, aber das Lied von Rolf Zuckowski „In der Weihnachtsbäckerei" wurde von Aniek Weerkamp, drei Jahre jung, von Helmut begleitet auf der Gitarre, so allerliebst mit jeder Betonung gesungen, dass ihr alleinder begeisterte Applaus galt. Und so widmete Helmut auch das nächste Lied den Kindern - „Das Apfelbäumchen, das ich pflanz". An die Spende erinnerte der Song „Give a little bit of my to you".
H. Rode begrüßte Dorit und Klaus Beyer, die aus Mittenwald direkt durchgefahren waren, um am Konzert teilnehmen zu können. Für ihren Schützling, Johannes Hablik, hatten Helmut und Huib 2009 ein Benefizkonzert gegeben. Und noch eine ganz besondere Überraschung gab es für H. Rode. Günter Berkenfeld, ein Freund, mit dem er vor 40 Jahren in einer Band gespielt hatte, war aus München gekommen.
Als Vertreter der Musikschule wurde der Vorsitzende, Herr Cerny, begrüßt. Herr Cerny berichtete über die Gründung der Musikschule, dass vor 27 Jahren einige Eltern sagten, der Staat kann nicht immer was für uns tun, also tun wir es selbst. So wurde die Idee verwirklicht. Heute gibt es für 1300 SchülerInnen, unterstützt von 32 Lehrkräften, eine breite Palette musikalischen Angebotes. Von den 50.000 fehlenden Euros sind 42.000 beisammen, der Rest wird auch noch gestemmt! Da ist Herr Cerny sich sicher.
Helmut Rode und Huib Weerkamp haben sich gesucht und gefunden - sie singen ganz wunderbar zusammen und es klingt einfach klasse, wenn sie u.a. Simon und Garfunkel „Crying in the rain" (Männer weinen nur, wenn es regnet), die Everly Brothers „ All I have to do is dream", Neil Diamond „Sweet Caroline", sogar Bap „Verdammt lang her", die Beatles „Here comes the sun" interpretieren. Huib gab dann noch eine Kostprobe seiner holländischen Muttersprache, wie traurig es ist, von einer Frau verlassen zu werden. Da war es vielleicht ganz gut, dass man die Sprache nicht verstand.
Das versprochene Irish Pub-Feeling stellte sich ein, als Katharina Weerkamp zu „Lord oft he Dance" kraftvoll die Geige erklingen ließ und auf der Leinwand die herrliche Landschaft Irlands zu sehen war. Der Song über die Zerstörung von Belfast wurde auf Kassel umgemünzt und man konnte auf der Leinwand ein heiles Kassel bewundern, das letztendlich durch den Wahnsinn des Krieges zerstört wurde. Wie schön, dass wir einen solchen Abend in Frieden genießen dürfen.
Der Rausschmiss sozusagen nach drei Stunden hieß „Bye, Bye happiness". Und happy waren alle, dass das Team für Geselligkeit jede Menge Getränke, Brötchen und Brezeln - wie auch in der Pause - anbot. Vielen Dank dafür.
Ein toller, beschwingter Abend - und hat er was gebracht? Aber klar doch - nach erster Einschätzung sind ca. 1.300 Euro zusammengekommen. Das ist doch super!

