Freikampf

Alles, was der Schüler bisher gelernt hat, wird nun im freien Kampf durchgeführt.
Die starren Partnerübungen sind gelöst, und der imaginäre Gegner, den er bei den Pflichtübungen abgewehrt hat, ist nur durch einen Partner ersetzt worden. Auch hier gilt, erst müssen die Grundtechniken sitzen. Ein Freikampf der zu früh beginnt, hat meist ein schmerzhaftes Ende. Die Grundtechniken des Kampfes müssen erst erlernt werden. Dazu gehören Steptechniken, ein geschultes Auge und gute Reflexe. Aufmerksamkeit und schnelle Reaktionen geben Sicherheit. Der Kämpfer sollte auf einen Kampf langsam vorbereitet werden. Auch muß man sich an die Ausrüstung erst gewöhnen. Der Kampf stellt eine große physische und psychische Anforderung an den Kämpfer.

Der sportliche Wettkampf mit Vollkontakt über drei Runden - durchgeführt nach den Regeln der World Taekwondo Föderation (WTF) - fordert vom Athleten, der zum Sieg strebt, hervorragendes Können, Kondition, Mut, blitzschnelle Reaktion und Selbstdisziplin.

Alle Wettkämpfe werden nur mit Schutzausrüstung durchgeführt. Diese wird durch die Wettkampfordnung der DTU vorgeschrieben. Sie besteht aus einer Weste, Helm, Schienbein- und Unterarmschützern, sowie einem Tiefschutz. Kinder tragen noch Saftys (Fußschutz). Zahnschutz ist bei Trägern von Zahnspangen Pflicht.

Der Wettkampf wird nach strengen Regel durchgeführt. Ein Wettkampfgericht überwacht die Kämpfe und alles was damit in Verbindung steht.

© OSC Vellmar e.V.
Datum des Ausdrucks: 17.07.2019