Festzug - 40 Jahre Stadt Vellmar

Das war ein ansehnlicher, umfangreicher Festzug. Im Wochenspiegel waren 62 Beteiligungsgruppen wie Festwagen, Fußgruppen der Vereine, Musikkapellen, Vellmarer Geschäfte und Firmen angegeben. Ganz selbstverständlich, dass der OSC als einer der größten Vereine in der Region sich präsentiert, was man im Nachhinein als sehr gelungen bezeichnen kann.
Die Turnabteilung, als größte Abteilung im OSC, hatte ordentlich mobil gemacht. Voran die Traditionsfahne der Turnabteilung, getragen abwechselnd von Günter, Manfred und Hartwig. Folgend die Purzelkids, die auf Rollern und Fahrrädchen die Menge begeisterten. Beim Jungenturnen hieß es zig Mal an der Reckstange „Aufschwung", was von der Zuschauermenge begeistert beklatscht wurde, ebenso viel Beifall erhielten die Turnermädchen in ihren hübschen Anzügen, die auf dem Asphalt synchrone Gruppensprünge zeigten, was super aussah, sowie ihre gekonnten Überschläge.
Die große „Luftballongruppe", die eine Choreografie nach dem neuesten Hit von Felix Jaehn „Ain't nobody loves me better" zeigte, wurde beklatscht und es wurde mitgesungen und hin wieder hörte man, super, Klasse, sieht toll aus. Den Abschluss bildeten sieben Nordic Walkerinnen im roten Dress, was sehr schön aussah.
Nicht zu vergessen die Hauptsache, nämlich die Musik, die auf einem Bollerwagen verzurrt war und der sämtliche Jacken, Gummibärchen für die Kinder, Getränke beinhaltete und vorneweg von unserer Abteilungsleiterin Leni Könnecke und Turnerin Annetin Münder gezogen wurde. Das tollste aber am ganzen Festzug war das Wetter. Man glaubt es nicht, dass bis weit nach Beendigung die Sonne schien. Da hat Petrus aber einen dicken Stein im Brett bei der Bevölkerung von Vellmar, die zahlreich an den Straßen vertreten war und sogar Getränke spendierte. Was macht man nach dem Umzug? Nichts wie ab ins Zelt, sich nochmal zusammensetzen, was trinken und den einziehenden Kapellen zuzuhören. Schöner Abschluss.

