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Grenzlandwanderung

Grenzlandwanderung um die Schauenburger Ortsteile Elgershausen/Hoof

anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Vereine TV 1891 Hoof e.V. mit dem Slogan „seit 125 Jahren in Bewegung" undTSG 1891 Elgershausen mit dem Slogan „Wir bewegen Groß und Klein".

Wanderwart Kh.Sprenger hatte eine Einladung zur Wanderung um die Schauenburger Ortsteile Elgershausen oder Hoof erhalten. Da er neuerdings auch Gauturnwart im Nordhessischen Turngau ist konnte er sieben Mitglieder der Turnabteilung überzeugen mitzuwandern. Der OSC Vellmar feiert im nächsten Jahr sein 125-jähriges Jubiläum und die Turnabteilung wird am 07. Mai 2017 die Gauwanderung ausrichten, hofft natürlich, dass auch viele befreundete Vereine teilnehmen werden.

Treffpunkt war die Grillhütte Elgershausen um 10.00 Uhr. Das Wetter hätte nicht besser sein können - warm, Sonne, einfach herrlich. Etwa 70 Personen hatten sich eingefunden und der Vorsitzende des TV 1891 Hoof, Karl-Friedrich Engelbrecht, und die 2. Vorsitzende der TSG 1891 Elgershausen, Silke Klauenberg, begrüßten die Wanderschar. Sie freuten sich, dass auch einige andere Vereine, so auch der OSC Vellmar, teilnehmen. Es wurden zwei Gruppen gebildet, eine rund um Hoof bis zur Begrenzung Breitenbach unter der Leitung von Wanderwart Thomas Ressel. Die zweite Gruppe um Elgershausen wurde von Wanderwartin Jutta Büchling geleitet. Die Vellmarer Gruppe hatte sich Hoof angeschlossen, die auch drei vierbeinige Begleiter dabei hatte. Man musste schon gutes Schuhwerk anhaben, denn der Weg durch den Wald, teils matschig, über enge Wiesenwege, durch Strauchwerk, über groben Schotter war nicht ohne. Außerdem hatten wir den Eindruck, es ging immer bergauf - der Schweiß rann! Andrea aus Hoof sagte, deshalb fahren wir hier auch nicht so gern Rad. Voll verständlich.

Überraschend in einem Waldstück lagen behäbig kauend Galloway-Rinder, dick und mächtig - es wurde gesagt, dass sie es wohl nicht ewig so gut hätten, sondern irgendwann... Aber so ist es nun mal.

Es war eine überaus nette und aufgeschlossene Wandertruppe.

„Turnleute" sind etwas anders gepolt als „normale". Das Gespräch kommt sofort in Gang, man steht sich freundschaftlich gegenüber, Null Probleme. Zwei Trinkpausen wurden eingelegt und dann nach ca. 11 km war die Gelegenheit, im „Himmel" Mittagspause zu machen. Das war natürlich himmlisch im Schatten. Warum Himmel? Weil dies der höchste Punkt in Hoof ist, eben der Himmel! Gestärkt wanderten wir auf dem Habichtswaldsteig, der nochmal einiges an Geschicklichkeit bergab abverlangte, weiter. Bergab dann auch der restliche Weg, von weitem Hoof in Sicht, durch bereits herbstliche Stoppelfelder , grüne Wiesen und den Blick auf Wald. Eine Hooferin sagte mir, wir fahren gar nicht mehr ins Ausland, wir bleiben in Deutschland und mit einer anderen Wanderin war ich mir einig, dass, wenn man aus dem Ausland zurückkehrt, sich der wunderbaren Landschaft doppelt bewusst wird. Um 15.00 Uhr und nach 19,5 km war die Grenzlandwanderung um Hoof beendet und lechzend strebten alle den Getränken zu. Es roch nach Bratwurst und drinnen gab es Kaffee und Kuchen. Alle hatten es geschafft - Danke an Wanderwart Thomas für die gute Begleitung.

 

© OSC Vellmar e.V.
Datum des Ausdrucks: 20.10.2026