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Erfolgreicher Start in die Restsaison

Vellmar. Nach drei Monaten Winterpause freute sich am Samstag Mario Deppe, „einige bekannte Gesichter“ im Klubhaus des Stadions am Schwimmbad wiederzusehen. Gerade hatte seine Elf des OSC Vellmar in der Fußball-Hessenliga mit 2:1 (2:1) gegen den FSV Fernwald gewonnen, und gerade war der Trainer dafür von seinem alten und neuen (weil wiedergewählten) Abteilungsleiter Rudi Hochheimer beglückwünscht worden.

Umjubelter Torschütze: Vellmars Roy Keßebohm (Mitte) nimmt die Gratulation seiner Mitspieler Christian Wollenhaupt (9) und Marvin Kuhn entgegen, nachdem er mit einem Eckstoß ein direktes Tor erzielt hat. Foto: Fischer

Die Glückwünsche reichte Deppe dann auch gleich weiter an seine Mannschaft, „die nach dem Rückstand ein hartes Stück Arbeit zu erledigen hatte, dabei aber den Kampf angenommen hat“.

Das sahen nach dem Abpfiff auch einige seiner Spieler so: „Das Spiel war hart umkämpft. Wir haben erst gepennt, sind dann aber zum Glück zurückgekommen“, bilanzierte Abwehrspieler Benjamin Menne. In der Tat hatten die Gäste aus Fernwald den OSC mit einem flotten Start überrascht. Gleich bei der zweiten Angriffsaktion – die OSC-Verteidigung war noch gar nicht richtig in der Partie angekommen – stand plötzlich das Fernwälder Stürmer-Duo Ahmet Marankoz/Abdessamad Fachat vor dem Tor von OSC-Schlussmann Tobias Orth. Dieser wehrte noch den ersten Schuss von Marankoz ab, konnte aber den Nachschuss von Fachat (4.) nicht stoppen.

„Das fing schon irgendwie schlecht an für uns. Aber obwohl wir das Tor gefangen haben, konnten wir das Spiel zum Glück noch drehen“, sagte Vellmars neuer Kapitän Enes Glogic nach dem Abpfiff. Optimal sei das gewesen, betonte Vellmars bewährte Offensivkraft und spielte damit auf die beiden kurz hintereinander folgenden Tore an, die Vellmar weitere drei Punkte bescheren sollten.

Den spektakulärsten Beitrag dazu leistete Roy Keßebohm mit seinem Eckball in der 24. Spielminute. Unter dem Jubel der 200 Zuschauer im Stadion senkte sich der Schuss so präzise in die hintere Ecke, dass der zu weit vorgerückte Fernwälder Torwart Sven Schmitt zwar noch die Fingerspitzen an den Ball bekam, das Tor jedoch nicht mehr verhindern konnte. „Das habe ich im Training geübt“, sagte der Abwehrspieler später. Vier Minuten später bereitete dann Pavo Susilovic das Spiel entscheidende Tor vor: Mit einer beherzten Flanke bediente er Vellmars Top-Stürmer Daniel Spieth, der sich nicht lange bitten ließ und aus wenigen Metern Entfernung zum 2:1 einköpfte.

In der Folge hätte Keßebohm (34.) fast noch ein zweites Eckball-Tor erzielt, und auch Eckhardt (71.), Glogic (86.) und Lohne (90.) hatten ihre Möglichkeiten, konnten diese aber nicht in Zählbares umwandeln.

Von Martin Scholz

© OSC Vellmar e.V.
Datum des Ausdrucks: 20.10.2026