OSC zieht nach 3:2-Erfolg in Sandershausen ins Viertelfinale des Kreispokals ein
Durch einen knappen aber nicht unverdienten 3:2 (2:1)-Erfolg beim Gruppenligisten TSG Sandershausen zog der OSC Vellmar ins Viertelfinale des Kreispokals ein.
Bevor Schiedsrichter Marcel Koch aus Niestetal die Begegnung anpfiff, gedachten beide Mannschaften in einer Gedenkminute Janik Kalb, dem Kapitän der TSG, der am 22. Januar an den Folgen eines Skiunfalls verstorben ist.
Auf dem Kunstrasenplatz in Heiligenrode entwickelte sich dann ein Spiel, in dem die Gastgeber dem zwei Klassen höher angesiedelten OSC über weite Strecken der Partie Paroli bieten konnten. Trotzdem gingen die Vellmarer in der 27. Minute in Führung, als ein Abwehrspieler der Platzherren völlig unnötig das Leder an OSC-Kapitän Christian Wollenhaupt verlor, dieses bei Pascal Kemper landete, der keine Mühe hatte zum 0:1 einzuschießen.
Die lautstarken und lauffreudigen Gastgeber ließ der Rückstand aber unbeeindruckt. Schon in der 31. Minute kamen sie zum Ausgleich, als sich OSC-Keeper Tobias Orth beim Versuch, den Ball mit dem Kopf zu klären verschätzte, sodass Björn Thordsen das Leder zum 1:1 im OSC-Gehäuse unterbringen konnte. Danach brachten die Sandershäuser den OSC einige Male in Bedrängnis, gerieten aber in der 40. Minute erneut in Rückstand. Nach einem langen Ball von Christopher Löbel über die TSG-Abwehr vollstreckte Christian Wollenhaupt zum 1:2.
Die Vorentscheidung hatte der zur zweiten Hälfte für Pascal Kemper eingewechselte Thomas Müller in der 57. Minute auf dem Fuß. Doch nach einem tollen Angriff und guter Einzelleistung scheiterte dieser an TSG-Keeper Sven Hollstein. Jetzt schien der OSC die Begegnung im Griff zu haben, musste jedoch nach 69 Minuten durch Bruno Luis das 2:2 hinnehmen. Den Siegtreffer der Vellmarer erzielte in der 79. Minute dann doch Thomas Müller, der nach schöner Vorarbeit von Moritz Meuser zum 3:2-Endstand einschoss.
Großes Glück hatte der OSC in der 89. Minute, als die Gastgeber eine zu kurze Rückgabe von Marvin Kuhn erliefen, diese aber nicht nutzen konnten und nur das Außennetz des OSC-Tores trafen.

