OSC seit fünf Spielen ohne Sieg - Kapitän Christian Wollenhaupt: ,,Höchste Eisenbahn für einen Dreier. - Lazarett lichtet sich: Stefan Matzenmiller und Sebastian Wagener wieder fit

Im zweiten von drei aufeinander folgenden Auswärtsspielen muss der OSC Vellmar am Samstag, dem 19. November, beim SV Rot-Weiß Hadamar antreten.
Die Mannschaft von Trainer Florian Dempewolf-Reichling, die unter der Woche im Kreispokal beim SV Elz mit 4:2 gewann, ist Tabellenachter mit Tendenz nach oben. Von bisher 26 Punkten holte die Mannschaft allein 17 in der Fremde. Das verdeutlicht nicht unbedingt eine gewisse Heimstärke der Rot-Weißen, die am letzten Wochenende spielfrei waren, davor aber Borussia Fulda mit 1:0 besiegen konnten. Mit sieben Saisontoren ist Jurij Gros der erfolgreichste Torschütze der Mittelhessen.
Für den OSC, der seit fünf Spieltagen ohne Sieg dasteht und auf den vierzehnten Tabellenplatz abgerutscht ist, wird es laut Kapitän Christian Wollenhaupt ,,höchste Eisenbahn den nächsten Dreier einzufahren." Wenn das nach der im Oktober erlittenen 0:2-Heimniederlage gegen Hadamar in Mittelhessen gelingen sollte, käme das doch einer kleinen Überraschung gleich.
Personell kann Trainer Mario Deppe zwar immer noch nicht aus dem Vollen schöpfen, doch mit Stefan Matzenmiller und Sebastian Wagener sind die angestammten Innenverteidiger wieder einsatzfähig, sodass nur noch Reservetorhüter Alexander Bayer und Oliver Scherer auf der Liste der Verletzten stehen.
Schiedsrichter der Begegnung, die um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Niederhadamar ausgetragen wird, ist Felix Ebert von der TSG Kirtorf.
Von K.-D. Reinbold

