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Glogic trifft zum Abschied

Hessenliga: OSC Vellmar verliert letztes Saisonspiel 1:2 gegen Meister Eschborn
OSC Vellmar - 1. FC Eschborn 1:2 (1:1) Fotos: Rainer Musmann

Vellmar. Als alles vorbei war, saß Enes Glogic mit traurigem Gesicht auf der Spielerbank. „Wir haben versucht dagegenzuhalten, aber es hat einfach nicht gereicht", sagte der scheidende Kapitän des OSC Vellmar nach der 1:2 (1:1)-Heimniederlage in der Fußball-Hessenliga gegen Meister 1. FC Eschborn.

Dabei hatte alles eigentlich so gut angefangen. 14 Minuten waren gespielt, da brach Nikolaj Eckhardt auf dem rechten Flügel durch und zwang Eschborns Torwart Onay Onur Sen zu einer Glanztat. Den Abpraller versenkte aber Glogic in seinem letzten Spiel für den OSC im Netz. „Ich freue mich über jedes Tor, aber es ist schade, wenn man dann trotzdem nicht gewinnt", meinte Vellmars Kapitän, der nach seinem Führungstor mitansehen musste, wie der Meister aus Eschborn aufdrehte und kurz danach ausglich. Als Vellmars Abwehr zu weit aufrückte, marschierte Anil Mus allein Richtung Tor und ließ Tobias Orth keine Chance (28.).

Auf der Gegenseite beschränkte sich Vellmar auf Nadelstiche und hatte damit auch fast Erfolg. Nach einer Flanke von Tobias Bredow verpasste Christian Wollenhaupt den Ball nur knapp (41.).

Nach der Pause rückte das Vellmarer Tor allerdings immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Gegen Can Cemil Oezer parierte Orth glänzend (53.). Nur zwei Minuten später verpasste Anthony Wade das Tor der Gastgeber knapp. Auf der Gegenseite hatte Bredow die Führung für Vellmar auf dem Fuß. Seinen Freistoß fischte aber Eschborns Torwart weg (58.).

Besser machten es dann die Gäste. Wieder war die Abwehr des OSC weit aufgerückt, wieder kam der Steilpass, wieder war der Ball drin - Ephraim Uworuya behielt frei vor Orth die Nerven (68.). „Man hat heute, glaube ich, gesehen, dass Eschborn völlig zu Recht da oben steht. Das ist eine sehr gute eingespielte Mannschaft", fand Glogic nach dem Abpfiff lobende Worte für den Gegner.

Dabei hätte der OSC durchaus noch den Ausgleich erzielen können. Beim Distanzschuss von Pavo Susilovic parierte Sen überragend (71.). Der Kopfball des eingewechselten Thomas Müller verfehlte knapp das Ziel (89.). „Uns haben heute einfach die fußballerischen Mittel gefehlt. Nur mit Kampf kannst du so ein Spiel bei dem Wetter nicht gewinnen", gestand Glogic, der eine große Lücke im Vellmarer Mittelfeld hinterlassen wird.

Von Max Seidenfaden

 

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Datum des Ausdrucks: 21.10.2026