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0:3 - OSC findet nie ins Spiel

Deppe nach Vellmars Niederlage in Griesheim: „Haben uns dämlich angestellt"

Griesheim. Diesmal hat es nicht geklappt. Nachdem der OSC Vellmar im ersten Saisonspiel der Fußball-Hessenliga trotz dreier Gegentreffer noch als Sieger den Platz verlassen hatte, musste er sich nun nach drei Gegentreffern geschlagen. Und dieses 0:3 (0:0) bei Viktoria Griesheim hatte sich das Team von OSC-Trainer Mario Deppe ein Stück weit selbst zuzuschreiben.

„Wir haben heute richtigen Sommerfußball gespielt und uns dazu noch dämlich angestellt", sagte Deppe nach der Niederlage bedient. Denn anders als noch beim 4:3 in Flieden zum Auftakt fanden die Vellmarer nie richtig ins Spiel. „Griesheims Sieg geht absolut in Ordnung", meinte der OSC-Coach. Und: „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir richtig schlecht gespielt."

Das Beste für die Gäste - das strich auch Deppe in seiner Pausenansprache heraus - war daher, dass es noch 0:0 stand. Schließlich hatte Griesheim, das mächtig auf das Tempo drückte, reihenweise gute Chancen. Jörg Finger traf per Freistoß den Pfosten (11.), und Torwart Tobias Orth zeichnete sich gegen Andreas Klug (15./35.) aus. Auf der Gegenseite war Vellmar nach Kontern gefährlich - aber Dominik Lohne zweimal erfolglos. (7./45.).

Mit Wiederbeginn änderte sich das Bild. Der OSC spielte nun aggressiver und kam zu guten Gelegenheiten wie Christian Wollenhaupt (52.). Auch, weil Griesheim einen Gang zurückgeschaltet hatte. Kurioserweise ging die Viktoria dennoch in Führung, nachdem Klug eine feine Kombination zum 1:0 (62.) krönte. Der Rückstand traf die Gäste ins Mark, die gerade dabei waren, sich Vorteile zu erspielen. Zwar hatten Wollenhaupt (66.) und Thomas Müller (67.) Chancen zum Ausgleich. Doch ein echtes Aufbäumen war beim OSC nicht zu spüren. Als Klug (78.) auf 2:0 erhöhte, war auch der letzte Widerstand der Nordhessen gebrochen. Fabian Walter (90./Foulelfmeter) traf zum Endstand.

„Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren. Zwar haben wir die Treffer nach der Pause kassiert, aber so kann man nicht auftreten. Das hat sich auf unser gesamtes Spiel ausgewirkt", erklärte Deppe, der anfügte: „Wenn man auswärts so spielt, darf man nicht erwarten, dass man punktet." Gut, dass der OSC am Mittwoch (19 Uhr) gegen den Hünfelder SV erstmals zu Hause ran darf. „Endlich", wie Trainer Deppe sagt. Foto:  Fischer/nh

Von Oliver Strerath

 

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© OSC Vellmar e.V.
Datum des Ausdrucks: 21.10.2026