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Vellmar feiert in Alzenau

Fußball-Hessenligist dreht 0:1-Rückstand und gewinnt in Überzahl mit 3:1

Alzenau. Eine echte Überraschung gelang Fußball-Hessenligist OSC Vellmar im Gastspiel bei Regionalliga-Absteiger Bayern Alzenau. Das Team von Trainer Mario Deppe drehte einen 0:1-Rückstand und setzte sich am Ende mit 3:1 (0:1) durch. Dabei hatte es zur Halbzeit noch gar nicht danach ausgesehen, zu dominant waren die Gastgeber aufgetreten. Marc Winter erzielte nach 18 Minuten die Alzenauer Führung, doch Amiri wurde unmittelbar nach Wiederbeginn zur spielentscheidenden Figur. Nach einem Foul an ihm soll dieser einen Vellmarer Spieler tätlich angegangen sein und sah die Rote Karte.

In Unterzahl wirkten die Roth-Schützlinge unsortiert und brachten kaum noch erwähnenswerte Offensiv-Aktionen zustande. Der Vellmarer Pascal Kemper läutete mit seinem Schuss zum Ausgleich aus der Drehung die endgültige Wende ein (75.). Eine Einzelaktion über die linke Angriffsseite von Thomas Müller bescherte den zweiten Gästestreich - der Einwechselspieler hatte das Leder geschickt mit dem rechten Fuß ins lange Eck geschnippelt (85.). Gegen die völlig verunsichert wirkenden Hausherren setzte Dominik Lohne den Schlusspunkt der Partie (90.).

Im ersten Abschnitt erlebten die 250 Zuschauer Einbahnstraßenfußball Richtung Vellmarer Tor. Zwingende Tormöglichkeiten, Winters Treffer ausgenommen, sprangen für Alzenau aber zunächst nicht heraus. Erst ab der 35. Minute ergaben sich weitere Gelegenheiten: Spielmacher Max Grammel scheiterte zunächst an OSC-Torhüter Tobias Orth (38.), wenig später brachte Winter die Stirn nicht mehr druckvoll hinters Leder (40.). Kaum 120 Sekunden später schickte Zubayr Amiri erneut Grammel auf die Reise, der aber auch hier in Orth seinen Meister fand (42.).

Die zweiten 45 Minuten begannen mit bereits erwähntem Paukenschlag. Amiri sah nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. Im Gegenzug rissen die Schützlinge von OSC-Coach Mario Deppe das Geschehen immer mehr an sich und kamen, wenn auch spät, zu erfolgreichen Abschlüssen. Vellmars Lohn war am Ende der zweite Saisondreier und der Sprung auf Platz sechs.

Von Achim Dürr

 

Quelle:

 

 

© OSC Vellmar e.V.
Datum des Ausdrucks: 20.10.2026