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OSC Vellmar verliert 1:2 gegen Griesheim - Torwart Orth bricht sich Mittelfuß - Nach Pause kalt erwischt

Vellmar. Eigentlich wollten Trainer Mario Deppe und die Fußballer des OSC Vellmar im ersten Hessenligaspiel nach der Winterpause die Mission „Oben dranbleiben" starten. Dass dies nicht leicht werden würde, war allen klar und wurde ihnen bei der 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen Viktoria Griesheim bestätigt.

Dabei enttäuschten die Gastgeber keinesfalls. „Einen Vorwurf kann ich meiner Elf nicht machen, aber fünf schwache Minuten haben uns ein besseres Ergebnis gekostet", resümierte Deppe und spielte auf die Zeit nach Wiederanpfiff an, als die Gäste dem OSC zwei eiskalte Duschen verpassten. Sowohl beim 0:1 durch Burak Bilgin (50.) als auch dem 0:2 von Dominique Jourdan (53.) stand die Vellmarer Defensive nicht sicher. „Beim ersten Tor haben wir schwach verteidigt, beim zweiten kamen äußere Einflüsse hinzu", meinte Deppe im Hinblick auf ein nicht gepfiffenes Foul der Viktoria und den Schiedsrichter, der später zudem ein klares Griesheimer Handspiel im eigenen Sechzehner übersah.

Während die Südhessen bei ihren wenigen Chancen geschickt abschlossen, gelang dies dem OSC bei weit mehr Möglichkeiten nicht. Angefangen bei Marius Ehlert, der den Pfosten traf (3.) über Mike Feigenspan, den erstmals eingesetzten Torjäger der A-Junioren, der den Ball knapp neben den langen Pfosten setzte (4.) bis zu Dominik Lohne, Christian Wollenhaupt und abermals Feigenspan, die in den letzten Minuten vergaben.

Mit etwas Glück hatte der eingewechselte Pascal Kemper den Anschlusstreffer erzielt (69.) und damit die Schlussoffensive gegen zehn Griesheimer eingeleitet. Deren Abwehrspieler Fabian Hinterschied musste kurz zuvor mit Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels vom Platz (65.).

Neben den Punkten verlor der OSC auch Tobias Orth. Der Schlussmann spielte nach einem Rückpass nicht schnell genug weiter, wurde von Gästetorjäger Andreas Klug hart angegangen (19.) und musste später raus (38.). Die Diagnose: Mittelfußbruch. Für Orth kam Hannes Peschutter und war bei den Gegentoren machtlos, bevor er sich in bei einer waghalsigen Faust-abwehr (72.) erstmals auszeichnen durfte und danach noch einmal gut reagierte.

Als sich Mario Deppe später gesammelt hatte, suchte er Trost in der Hinserie. „In Griesheim haben wir zum ersten Mal verloren, danach lief es gut. Wenn das jetzt wieder so ist, nehme ich die Niederlage gern hin."

Von Wolfgang Bauscher

 

Quelle:

 

© OSC Vellmar e.V.
Datum des Ausdrucks: 20.10.2026