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KSV II schlägt eiskalt zu

Kasseler sind beim 4:1-Derbysieg bei Vellmars U 23 die effizientere Mannschaft
OSC Vellmar U 23 - KSV Hessen Kassel II 1:4 (1:2)

Vellmar. Vier Koreaner standen beim Derby zwischen dem OSC Vellmar U 23 und dem KSV Hessen Kassel II auf dem Platz und sorgten für viel Schwung. Mit ihrer Kaltschnäuzigkeit überzeugten vor allem die Kasseler Koreaner. Tae Jin Kim und Jin Woo Kwak brachten die KSV-Reserve in der Fußball-Verbandsliga mit 2:0 in Front und ebneten den Weg zum 4:1 (2:1)-Sieg.
Die rund 250 Zuschauer sahen auf dem Kunstrasenplatz in Obervellmar ein Nachbarschaftsduell auf hohem technischen Niveau. Beide Teams waren offensiv ausgerichtet, unterstützt von Spielern aus ihren ersten Mannschaften. Die Partie verlief zum großen Teil auf Augenhöhe. Ausschlaggebend für den 4:1-Sieg war die größere Effizienz der KSV-Reserve.
Dies machte sich schon zu Beginn des Spiels bemerkbar. Die Vellmarer ließen beim Seitfallzieher von Woojae Shin (3.) und dem Schuss von Dominik Lohne (10.) - jeweils pariert von KSV-Torhüter Sven Hoffmeister - gute Chancen aus. Dagegen schlug die KSV-Reserve, bei der sich der Umbruch in der Winterpause nicht negativ auswirkte, eiskalt zu. Erst setzte sich Kim gegen Kevin Hermansa durch und traf per Flachschuss (19.). Dann behielt Kwak nach starkem Zuspiel in die Spitze von Harez Habib die Nerven und schob zum 2:0 ein (23.).
Davon ließ sich der OSC nicht schocken. Lohne erzielte nach langem Ball von Benjamin Musick das 1:2 (26.). Drei große Chancen auf den Ausgleich vergab Su Min Kim. Zunächst köpfte er freistehend über das KSV-Tor (27.). Dann schoss er Hoffmeister in die Arme, anstatt auf den mitgelaufenen Thomas Müller querzulegen (43.). Schließlich ging seine verunglückte Flanke knapp am Tor vorbei (46.).
Effizienter war der KSV. David Senghore erhöhte mit seinem gefühlvollen Freistoß auf 3:1 (50.). „Ausschlaggebend für den Sieg war die Kaltschnäuzigkeit bei den beiden ersten Toren und der Freistoß zum 3:1. Wir haben zwar in manchen Situationen Glück gehabt. Aber das gehört auch dazu", sagte KSV-Trainer Mirko Dickhaut, der nach seinem ersten Spiel zufrieden war.
Ähnlich sah es OSC-Coach Rainer Rethemeier: „Der Freistoß zum 1:3 war der Knackpunkt. Aber ich muss meiner Mannschaft ein großes Lob zollen, dass sie sich nicht aufgegeben hat." So traf Lohne bei der besten OSC-Chance mit seinem Distanzschuss den Pfosten (66.). Dem KSV boten sich noch gute Konterchancen. Eine davon nutzte Habib nach Zuspiel von Ture Ott eiskalt zum 4:1 (74.).

Von Manuel Kopp

 

Quelle:

© OSC Vellmar e.V.
Datum des Ausdrucks: 21.10.2026