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Entscheidung durch Shin

OSC Vellmar II landet beim 3:0 gegen Grebenstein den vierten Sieg in Folge
OSC Vellmar U 23 - Tuspo Grebenstein 3:0 (3:0) Fotos: Rainer Musmann

Vellmar. Im Verbandsliga-Duell zwischen dem OSC Vellmar II und dem Tuspo Grebenstein trafen zwei Fußballmannschaften aufeinander, die sich in den letzten Wochen sehr gegensätzlich entwickelten. Und der jeweilige Trend setzte ich fort: Beim 3:0 (3:0)-Sieg der Hessenliga-Reserve feierte diese den vierten Dreier in Folge, während die Gäste seit dem 4:3 in Korbach am 17. November weiter auf den ersten Erfolg warten.
Die Partie war bereits zur Pause entschieden, weil die Vellmarer ihre Gäste mehrmals überrumpeln konnten. Zwar prüfte Woojae Shin Tuspo-Torhüter André Schreiber schon nach fünf Minuten mit einem gefährlichen Flachschuss, ansonsten aber spielte sich das meiste im Mittelfeld ab. Die Gäste hielten dabei leidlich mit, spielten aber viel zu bieder, um die gut postierte, aufmerksame Vellmarer Defensive in Verlegenheit zu bringen.
Als dann der Grebensteiner Jan Hohagen von Kevin Hermansa mühelos gestoppt wurde, schaltete der OSC blitzschnell um. Ein zu kurz abgewehrter Ball landete bei Thomas Müller, und dieser drosch das Spielgerät zum 1:0 ins Netz (26.).
Obwohl die Hausherren danach bei mehreren guten Kontermöglichkeiten die Genauigkeit im Zuspiel vermissen ließen, bekamen sie die Gäste immer besser in den Griff. Zumeist suchten und fanden sie die nötigen Lücken auf der rechten Seite, wo sich Abwehrspieler Tim Metzner geschickt einschaltete und der Grebensteiner Christoph Reuter auf verlorenem Posten stand. So auch in der 41. Minute, als Schreiber gegen Su Min Kim nach einer Metzner-Flanke noch retten konnte, Shin dann aber zur Stelle war. Drei Minuten später bereitete Kim direkt für Shin vor, und der bezwang Schreiber zum 3:0.
Im zweiten Abschnitt tat sich nicht mehr viel. „Wir haben uns ein wenig zurückgezogen", meinte OSC-Trainer Rainer Rethemeier und zeigte sich angesichts der Grebensteiner Ohnmacht verwundert: „Wir haben nichts zugelassen. Aber da kam auch gar nichts." Seine Defensive spielte bis in die Schlussphase hinein fehlerlos, wurde aber auch nie zu Fehlern gezwungen. OSC-Schlussmann Swen Meier musste gegen einen Freistoß von Sebastian Trabner (64.) erstmals zu Boden und parierte auch gegen Jesper Hohagen glänzend (86.).
So blieb den Gästen der Ehrentreffer versagt, während die Vellmarer nur durch den frei durchgebrochenen Woojae Kim noch einmal gefährlich wurden. Er scheiterte jedoch knapp. Die vor wenigen Wochen noch als Abstiegskandidat gehandelte Rethemeier-Elf konnte es verkraften und machte einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt.
Von Wolfgang Bauscher

 

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© OSC Vellmar e.V.
Datum des Ausdrucks: 20.10.2026