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Nötiges Quäntchen Glück

Fußball-Verbandsliga: SC Willingen bezwingt Tabellenführer OSC Vellmar mit 2:1

Willingen. Einen glücklichen, aber auch verdienten Sieg feierten die Fußballer des SC Willingen im gestrigen Verbandsliga-Duell gegen die Reservemannschaft des OSC Vellmar. Besonders Torwart Sven Engelhardt war es zu verdanken, dass er in den Schlussminuten den 2:1 (1:0)-Sieg festhielt. Denn: Die Vellmarer Thomas Müller, Marco Heussner, Hani Ostmann, Su Min Kim und Erik Schwarz hatten in den letzten fünf Spielminuten gute Chancen, scheiterten jedoch am gutaufgelegten Willinger Keeper. „Man merkt, dass Sven in einer sehr guten Verfassung ist", richtete Ulrich Schwalenstöcker, Trainer der Gastgeber, lobende Worte an den 30-Jährigen.

Kesper hat erste Chance
Die erste Einschussmöglichkeit gehörte den Upländern, doch Sebastian Kesper köpfte knapp am Kasten vorbei (8.). Zehn Minuten später stand der Stürmer erneut im Blickpunkt des Geschehens und erledigte seine Aufgabe mit Bravour, nachdem er von der Strafraumkante den gegnerischen Schlussmann Swen Meier zur Führung überlupfte (17.). Vellmar wurde zunehmend stärker, schlug allerdings kein Kapital aus seinen Chancen. So ließ unter anderem Karim Kouay (34., 44.) gute Möglichkeiten ungenutzt.

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Gäste die Partie und folgerichtig gelang ihnen der verdiente Ausgleichstreffer. Mit einem strammen 20-Meter-Schuss egalisierte Kapitän Marco Heussner die frühe Führung - 1:1 (55.). Wie aus dem nichts, kam der SCW wenig später zurück in die Partie: Nachdem Meier den Schuss von Tobias von der Heide nur nach vorne abprallen ließ, stand Marco Buhl genau richtig und schob das Leder aus kurzer Distanz über die Linie zur erneuten Führung (72.). Nach kurzem Schockzustand setzten die Gäste alles auf eine Karte und Willingen konnte kaum mehr für Entlastung in der Defensive sorgen. Engelhardt war in den Schlussminuten der Sieg zu verdanken, da er zahlreiche Tormöglichkeiten vereitelte.

„Botschaft ist angekommen"
„Der Sieg geht schon in Ordnung", sagte Vellmars Trainer Rainer Rethemeier. „Wenn man individuelle Fehler begeht und seine guten Chancen nicht nutzt, darf man sich nicht beschweren." Willingens Coach freute sich über den ersten „Dreier": „Wir hatten das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, die Botschaft, dass wir nur als Team etwas reißen können, ist angekommen."

Von Björn Weickert

 

Quelle:

 

 

© OSC Vellmar e.V.
Datum des Ausdrucks: 20.10.2026