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Knappe Niederlage der U 23 beim FSV Dörnberg

Achtbar aus der Affäre zog sich die U 23 des OSC in der Begegnung beim Tabellenführer FSV Dörnberg und unterlag diesem nur knapp mit 1:2 (0:2).
Bei herrlichem Herbstwetter entwickelte sich im Bergstadion eine Begegnung, die auf keinem sonderlich hohen Niveau ausgetragen wurde. Viele Zufälligkeiten bestimmten das Spiel beider Mannschaften, die sich eine Menge an Fehlpässen, besonders in der ersten Hälfte, leisteten. Wenn die favorisierten Gastgeber in der Anfangsphase einmal gefährlich vor dem OSC-Tor auftauchten, dann nur über ihren Kapitän und Ex-OSC-Spieler Pascal Kemper.
In der 24. Minute fiel die nun doch verdiente Führung der Gastgeber. Nach einer Flanke von der rechten Seite stand Dominik Richter am langen Eck völlig frei und ließ OSC-Keeper Alexander Baier keine Abwehrchance. Die in dieser Phase den OSC beherrschenden Dörnberger kamen schon sechs Minuten später sogar zum 2:0. Nach einem Foul von Ibro Semoski entschied der Unparteiische auf Freistoß. Dieser hatte ein unglückliches Handspiel von Benjamin Musick im Strafraum zur Folge, woraufhin der Referee auf Handelfmeter entschied. Diesen setzte Daniel Jäger zwar nur an den Pfosten, doch reagierte er am schnellstens und verwandelte den zurückprallenden Ball im Nachschuss zum 2:0.
Während die Abwehr der Bartel-Schützlinge die gefährlichen Dörnberger Spitzen im Verlauf der Begegnung im besser in den Griff bekamen, ließ das Spiel nach vorn viel zu wünschen übrig. Lange Bälle ins Niemandsland, zu schnelle Ballverluste im Aufbauspiel - das war nicht der OSC der vergangenen Wochen. Dazu kam noch eine gravierende Fehlentscheidung des Schiedsrichters, der in der 44. Minute nach einem Foul an Jubin Ansari dem OSC einen Elfmeter verweigerte.
Die Harmlosigkeit im Angriff setzte sich zunächst auch in Hälfte zwei fort. Doch als nach 54 Minuten das Leder nach einem gekonnten Angriff über Simon Kauf und Matthias Hartwig zu Jubin Ansari kam, überwand dieser Dörnbergs Schlussmann Dominik Zeiger zum vermutlichen 1:2. Doch das Schiedsrichtergespann entschied auf abseits und annullierte den Treffer. Eine zweifelhafte Entscheidung. Nur drei Minuten danach bewahrte OSC-Keeper Alexander Baier den OSC mit einer sensationellen Parade vor dem endgültigen Aus, als der Dörnberger Fabrice Hansch aus kurzer Entfernung zum Schuss kam.
Kein Glück hatte nach 62 Minuten Jubin Ansari, dessen Schuss an die Latte des FSV-Gehäuses klatschte. In der 76. Minute verhinderte erneut OSC-Schlussmann Baier den Treffer zum 0:3, als Kemper im Mittelfeld dem alleingelassenen Felix Berthold den Ball abluchste, dieser den völlig freistehenden Schulze anspielte der aber am überragend reagierenden Vellmarer Torhüter scheiterte. Auf beiden Seiten schlichen sich nun einige Nickligkeiten ein, die aber vom Unparteiischen sofort unterbunden wurden. Als dieser eine zweiminütige Nachspielzeit ansagte, traf Ibro Semoski in der ersten Minute mit einem herrlichen Freistoßtor aus 18 Metern zum 1:2, wobei es trotz der Bemühungen des OSC, in den Schlusssekunden noch zum Ausgleich zu kommen, blieb.
OSC-Trainer Thomas Bartel war nach der Begegnung etwas enttäuscht vom FSV, der technisch zu wenig geglänzt habe. Spielentscheidend für ihn waren die Geschenke seiner Mannschaft in der ersten Hälfte.

Von K.-D. Reinbold

© OSC Vellmar e.V.
Datum des Ausdrucks: 21.10.2026