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Radwochenende 17-18.09.2011 an der Saale

Unseren geplanten Einstieg mit den Rädern in den Saale-Radweg direkt in Naumburg (Saale) mussten wir durch eine Panne am Begleitfahrzeug kurzfristig verschieben. So besichtigten wir zunächst per Fuß die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Naumburger Innenstadt mit dem Dom St. Peter und Paul sowie die alten Handelshäuser am Markt.
Nach diesem kleinen Intermezzo war unser Begleitfahrzeug repariert und wir starteten unsere Radtour wenig später in Weißenfels direkt an der Saale. Fortan ging es auf dem Saale-Radweg durch herrliche Auenwälder und Wiesen und abseits der Straßen nach Bad Dürrenberg. Wer wollte, konnte dort während der Pause einen Blick auf das 850 m lange Gradierwerk, das längste in Europa werfen.
Vorbei an Leuna erreichten wir die Kreisstadt Merseburg, eine der ältesten Städte Mitteldeutschlands.
Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen stärkten wir uns für die letzte Tagesetappe bis nach Halle.
Vorbei am imposanten Merseburger Schloss und seinem Park führte uns der Radweg über Schkopau an die Stadtgrenze von Halle. Über den Weg der ehemaligen Hafenbahn kamen wir in die Innenstadt und fuhren zu unserem Ziel, dem Best Western Hotel in Halle-Neustadt. Trotz einiger Pannenstopps erreichten wir zeitig unser Ziel und erlebten einen schönen Radtag bei trockenem und sonnigem Wetter. Insgesamt hatten wir ca. 50 km zurückgelegt. Den Abend ließen wir bei einem gemeinsamen Abendbuffet mit musikalischer Unterhaltung ausklingen.

Am zweiten Radtag hatten wir uns durch den Regen in der Nacht und dem Wetterbericht folgend bereits auf eine regnerische Tour eingestellt. Doch daraus wurde nichts. Pünktlich zu unserem Start hörte der Regen auf und wir begannen unsere Tour von Halle-Neustadt durch den Stadtpark, vorbei an Burg Giebichenstein nach Neuragoczy. Hier überquerten wir mit einer kleinen Fähre die Saale und radelten weiter über Döblitz nach Wettin mit seiner Burg auf einem über 500m langen Bergrücken.
Bei unserem Pausenstopp an der Georgsburg bei Könnern änderte sich die Wettersituation und es begann leicht zu regnen. Da keine Wetterbesserung in Sicht war, entschlossen wir uns nach 37 km die Fahrradtour hier zu beenden und auf dem Rückweg in Halle einen Abstecher in Deutschlands ältester Schokoladenfabrik „Halloren" zum Tag der offenen Tür zu machen. Reichlich eingedeckt bei den verschiedensten Verkostungen und mit einigen Werkseinkäufen bepackt, traten wir anschließend den Heimweg nach Vellmar an.

Zwei schöne Tage. Allen Helferinnen und Helfern herzlichen Dank.

Halloren?
Die "Halloren" nannte man gegen Ende des 15. Jahrhunderts eine Bevölkerungsgruppe, die im "Thale zu Halle" heimisch war und von der Salzgewinnung lebte. Ursprünglich hießen sie "Hall-Leute". Daraus wurde später der Name Halloren. Die Original Halloren Kugeln verdanken Form und Namen den Silberknöpfen auf den Trachten der Halloren Bruderschaft. Seit den 50er Jahren führt die Halloren Schokoladenfabrik einen Halloren in ihrem Logo.

 

Kuchenbuffet
Naumburg

Bildergalerie

© OSC Vellmar e.V.
Datum des Ausdrucks: 17.07.2026